BMW i3 – Aus Concept Car wird Serienfahrzeug

BMW i3 – Aus Concept Car wird Serienfahrzeug

Studien des BMW i3 gab es schon vor einigen Jahren auf diversen Automobilmessen zu sehen. Dabei konnte sich allerdings kaum jemand vorstellen, dass der bayrische Autobauer dieses Elektrofahrzeug in absehbarer Zukunft auch tatsächlich auf den Markt bringen würde. Kritiker werden nun aber vom Gegenteil überzeugt. Noch in diesem Jahr sollen die ersten Fahrzeuge bei den Händlern stehen, wobei Interessenten mindestens 36.000 Euro für den Kauf einplanen sollten. Echte BMW-Fans wird hingegen weniger der Preis, sondern vielmehr die Technik interessieren, die zukünftig im i3 verbaut wird. Nach zahlreichen Gerüchten gibt es nun konkrete Daten von BMW.

Hergestellt wird dieser ab diesem September in Leipzig. Herzstück des i3 ist eine Batterie, die in einem Alu-Rahmen unter der Fahrgastzelle montiert wird. Ganze 130 Kilogramm bringt der Akku auf die Waage, wobei er aus einzelnen Lithium-Ionen-Zellen besteht. Trotzdem beläuft sich das Gesamtgewicht auf schlanke 1250 Kg. Ermöglicht wird dieses durch den Einsatz großer Karbonmengen. Somit hat der 125 kW starke Elektromotor keine Mühe das Fahrzeug in 8 Sekunden von 0 auf 100 km/h zu beschleunigen. Typisch für einen Elektroantrieb ist das ordentliche Drehmoment. Ohne nennenswerte Verzögerung werden 250 Nm bereitgestellt. Zugunsten der Reichweite hat BMW den i3 bei 150 km/h abgeriegelt. Worüber sich jedoch echte Fans der Marke freuen werden, ist die Tatsache, dass die Kraft lediglich an die Hinterachse geschickt wird und es somit zu keinen Antriebseinflüssen in der Lenkung kommt. Richtig interessant ist dabei die gewählte Rad-Reifen-Kombination. Auf 19 Zoll großen Leichtmetallfelgen wurden schmale 155/70er Pneus gezogen. Diese lassen das Design noch futuristischer wirken, dienen in erster Linie jedoch der Aerodynamik. Neben dem Rollwiderstand wird dadurch aber auch der Wendekreis deutlich verbessert. Wer schon im nächsten Herbst im neuen BMW i3 fährt, sollte nicht vergessen rechtzeitig Winterreifen für das Gefährt zu besorgen. Hier ist die Reifenindustrie darauf bedacht spezielle Pneus für Elektrofahrzeuge zu entwickeln, wie Beispielsweise das Active-Wheel, um die Reichweite zu erhöhen. Bekannte Anbieter wie das Unternehmen Tirendo, welches durch den Werbespot mit Sebastian Vettel bekannt geworden ist, werden sicherlich die Pneus mit als Erste am Markt vertreiben. Umweltbewusste Autofahrer, die auch auf den Verbrauch achten, können so zusätzlich den CO2-Ausstoß minimieren und müssen trotzdem, dank BMK-Technologie, nicht auf sportliche Elemente verzichten.

Zu den wichtigsten Anforderungen eines E-Autos, das wissen Kenner von Hybriden und Elektroautos, zählt die Reichweite. Beim i3 ist das nicht anders. BMW gibt diese mit 160 Km pro Akkuladung an. Im ECO Pro+ Modus können vorausschauende Fahrer theoretisch die 200-Km-Grenze überschreiten. Neigt sich die Energie dem Ende, können die Akkus an einer ganz normalen Haussteckdose aufgeladen werden. Wer allerdings keine 6 Stunden warten möchte, kann mit einer Schnellladevorrichtung schon in 30 Minuten auf 80 Prozent Ladekapazität kommen.

Als Fazit zum neuen i3 kann festgehalten werden: Das Konzept ist zeitgemäß und wird höchstwahrscheinlich von der Kundschaft gut angenommen. Zudem spricht für den i3, dass er eine komplette Neuentwicklung ist und kein Serien-BMW, der durch den E-Antrieb nur schwerer und somit ineffizienter wird.

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